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Ludus

Gladiatoren in der Schule

Gladiatorenschule Amor Mortis

Gladiatorenspiele in der Antike

In der Antike fanden Veranstaltungen im Theater, Amphitheaterund im Circus aus vielen Gründen statt:

  • als Totenspiele,

  • zur Feier eines Gottes,

  • zur Beruhigung des Volkes in Krisenzeiten,

  • oder um politische Ziele zu verfolgen und die Massen zu beeinflussen.

Schauspieler, Wagenlenker und Gladiatoren waren damals echte Volkshelden mit großen Fangemeinden. Ihre Auftritte waren streng geregelt und wurden aus religiösen oder politischen Gründen organisiert. Seit der Zeit von Kaiser Augustus wurden Gladiatoren gezielt eingesetzt, und bestimmte Kampfpaarungen etablierten sich dauerhaft. Schon damals gab es begeisterte Anhänger – aber auch entschiedene Gegner dieser Form von Unterhaltung.

Unser Ziel bei Amor Mortis

Die Gladiatorenschule Amor Mortiswidmet sich der Darstellung freiwilliger Gladiatorenum das Jahr 79 n. Chr. Unser Ziel ist es, die antiken Kampftechnikenzu erforschen und in einem modernen Vollkontaktkampfsportlebendig werden zu lassen.

Dank archäologischer Funde aus Pompeji und Herculaneum können wir vollständige, funktionale Gladiatoren-Ausrüstungen detailgetreu rekonstruieren.

Unsere wichtigsten Quellen sind Fanartikel und Alltagsgegenständeder Antike – darunter Öllämpchen, Pilgerflaschen, Klappmesser, Taschenspiegel, Tonfiguren, Mosaike, Grabsteine, Wandmalereien und Graffiti. Auf diesen Artefakten finden sich charakteristische Grundhaltungen der Gladiatoren, die wir in unser Training integrieren. So entstehen authentische defensive und offensive Positionen, die im modernen Gladiatorenkampf wieder zum Leben erweckt werden.